Verleihung des ZDI-Preises für besondere Ingenieurleistungen

Am 25.09.2018 verlieh der ZENTRALVERBAND DEUTSCHER INGENIEURE e.V. in München unter Leitung des Präsidenten Hermann Sturm den ZDI-Preis für besondere Ingenieurleistungen an Altlandrat Hermann Steinmaßl aus Traunstein und an den Ingenieur-Statiker Wolfgang Schwind aus Mittenwald.

Beide Preisträger sind langjährige Mitglieder unserer Verbandsgruppe. Die Veranstaltung fand im feierlichen Rahmen in den Räumen des Seehauses im Englischen Garten statt. Geladen waren ca. 50 Gäste aus Politik, Wissenschaft sowie Fachingenieure und Kollegen.

Die Laudationes hielt die stellvertretende Ministerpräsidentin Bayerns, Bauministerin Ilse Aigner. Bei der Verleihung an Dipl.-Ing. (FH) Hermann Steinmaßl hob sie besonders das langjährige Engagement des Preisträgers in seiner jeweiligen Funktion als Bürgermeister, Landtagsabgeordneter und Landrat hervor, seinen Blick über das unmittelbar Fachtechnische hinaus sowie seine Leidenschaft im Beruf. Vor allem das Thema Energie bewegt Hermann Steinmaßl seit langem. Er hat während seiner zwölfjährigen Amtszeit als Landrat den Landkreis Traunstein weitestgehend energieautark aufgebaut und Grundlagen wie „Sieben Energieleitsätze“ entwickelt, die bis heute gelten. Er ist nach wie vor starker Mentor der kleinen Wasserkraft als Dritter Vorsitzender der Vereinigung Wasserkraft in Bayern. Die Ministerin beschrieb den Preisträger selbst mit sieben Attributen: Effizienz, erneuerbar, einheimisch, Erkenntnis, Ehrlichkeit, Einigkeit, Einsparung.

Hermann Steinmaßl wurde zudem die Würde eines Ingenieur-Senators (Senator e.h.) verliehen und er wurde in den Deutschen Ingenieur-Senat des ZENTRALVERBANDES DEUTSCHER INGENIEURE berufen.

 

Ilse Aigner, Hermann Steinmaßl, Hermann Sturm

 

Der weitere Preis wurde an den Ingenieur-Statiker Wolfgang Schwind aus Mittenwald verliehen, der die für Deutschland geltenden Schneelastnormen mit ausgeprägtem Ingenieurverstand neu berechnet hat. Das ermöglicht in den betroffenen Gebieten  erhebliche Kosteneinsparungen beim Bauen. Die Bauministerin würdigte das jahrelange freiwillige und ehrenamtliche Engagement des Preisträgers, der von Kind an eine Affinität zur Materie Schnee hat und schon des öfteren als „Mister Schnee“ betitelt wurde. Die fehlerhafte EU-Norm brachte Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Schwind nach zähem Ringen mit vielen Ebenen und Institutionen – auch dank starker Mitstreiter -schließlich zum Kippen.

Wolfgang Schwind wurde ebenfalls als Ingenieur-Senator berufen und in den Deutschen Ingenieur-Senat des ZDI aufgenommen.

Unter den Gästen befand sich auch der Landrat von Garmisch-Partenkirchen, Anton Speer, sowie der Bürgermeister von Fridolfing, Johann Schild, und der Präsident des VERBANDES DEUTSCHER ARCHITEKTEN, Gerhard Zach, sowie der Vizepräsident des ZDI, Hans-Georg von Malm, und Generalsekretär Michael Straub.

Anton Speer, Johann Schild, Ilse Aigner und Preisträger mit Ehefrauen, Hermann Sturm

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