Unverbindliche Gehaltstarifempfehlung 2020

Jedes Jahr veröffentlicht unser Partnerverband, der ARBEITGEBERVERBAND DEUTSCHER ARCHITEKTEN UND INGENIEURE e.V. – ADAI eine aktualisierte unverbindliche Gehaltstarifempfehlung für technische und kaufmännische Angestellte und Auszubildende. Es handelt sich dabei lediglich um eine Empfehlung.

Zwar besteht derzeit in der Bundesrepublik Deutschland ein Tarifvertrag für die Branche der Architekten und Ingenieure. Allerdings gehört nur ein geringer Anteil der Ingenieur- und Architekturbüros von unter 1 % dem Arbeitgeberverband an, der diesen Vertrag abgeschlossen hat. Für alle anderen Büros ist dieser Tarifvertrag nicht verbindlich. Tarifverträge sind nach unserer Meinung nicht die richtige Form für Freiberufler. Die Mitarbeiter sollen leistungsgerecht bezahlt werden. Hier genügt deshalb eine Richtlinie, um den einzelnen Büros einen Spielraum je nach Leistungsfähigkeit zu geben.

Gegenüber dem Jahr 2019 erfolgte eine Anhebung der Gehaltstarifempfehlung um 2,5 %.

Die Gehaltstarifempfehlung 2020 können Sie hier kostenfrei herunterladen:  Gte2020

 

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Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 4. Juli 2019:
HOAI Mindest- und Höchstsätze sind europarechtswidrig

Mit Urteil vom 4. Juli 2019 hat der EuGH abschließend entschieden, dass die in der HOAI festgelegten Mindest- und Höchstsätze gegen die Niederlassungsfreiheit und die Dienstleistungsrichtlinie verstoßen und deshalb europarechtswidrig sind. Die Bundesregierung ist nun aufgefordert, die gesetzlichen Regelungen zu den Mindest- und Höchstsätzen so schnell wie möglich aufzuheben. Das parlamentarische Verfahren hierzu wird sicher bis zu einem Jahr dauern.
Das Urteil bindet deutsche Behörden und Gerichte ab sofort, d.h. die Regelungen zu den Mindest- und Höchstsätzen dürfen faktisch keine Rechtswirkung mehr entfalten. Die HOAI im übrigen behält aber ihre Gültigkeit.

Bei bestehenden Vereinbarungen, in welchen ein Honorar vereinbart ist, das unterhalb der Mindestsätze bzw. oberhalb der Höchstsätze liegt, können sich Planer bzw. Auftraggeber nun nicht mehr auf diese berufen. Auftraggebern sollte es rechtlich kaum möglich sein, eine Herabsetzung des Honorars unter die früheren Mindestsätze zu verlangen, auch nicht über einen Wegfall der Geschäftsgrundlage. Grundsätzlich gilt hier der Grundsatz „pacta sunt servanda“, das EuGH-Urteil hat also keine unmittelbare Rechtswirkung auf abgeschlossene Verträge.
Für zukünftige Honorarvereinbarungen ist festzuhalten, dass das aktuelle Urteil grundsätzlich nicht nur nachteilig ist. Sie haben nun verstärkt die Möglichkeit, praxisgerechte Honorare und Inhalte zu vereinbaren, die Ihren wirtschaftlichen Interessen als Planer gerecht werden. Es wird künftig noch mehr als bisher auf eine vollständige und klare Vertragsgestaltung zu achten sein.

Wir fordern den Gesetzgeber auf, EU-konforme Regelungen zu finden, die zumindest kleineren Bauvorhaben privater Bauherren besonderen Schutz verleihen. Das Vertrauen der Verbraucher in die Arbeit verantwortungsbewusster Architekten und Ingenieure muss gestärkt werden durch sorgfältige Kostenkalkulation und Termintreue, die Ablieferung von schadenfreien Bauten muss gewährleistet werden.
Haben Sie Vorschläge, welche Inhalte eine geänderte HOAI enthalten sollte? Schreiben Sie uns gerne Ihre Ideen. Wir können bei Interesse auch gerne einen Workshop hierzu in München organisieren.

Hier finden Sie das ganze Urteil des EuGH zum Nachlesen.

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Seminare 2020

Tegernseer Baufachtage und Immobiliensachverständigentage vom 14.-16.05.2020

Jetzt anmelden!

Das vollständige Programm und weitere Seminare finden Sie hier

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Rahmenvertrag für Mitglieder – Telekommunikation

Information für unsere Mitglieder über eine neue Verbands-Vorteilspartnerschaft im Bereich Mobilfunk.

S-KON-Gruppe_Logo_CMYK_SL-1Die S-KON Management Kontor GmbH, Hamburg, ein Premiumpartner vonTelefonica – O2, bietet Verbandsmitgliedern exklusive und attraktive Mobilfunktarife, Hardwarepreise sowie umfassende Beratung zum Thema Mobilfunk, Hardware und IP-Telefonie. Unter www.deviceportal.de/profitel finden Sie die Kontaktdaten zu Ihrem persönlichen Ansprechpartner. Weiterlesen

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Hans-Jürgen Schneider zum Ingenieur-Senator berufen

Am 14.10.2018 erhielt unser langjähriges Verbandsmitglied Hans-Jürgen Schneider die Würde eines Ingenieur-Senators verliehen. Verbandspräsident Hermann Sturm würdigte das Engagement des Sachverständigen und Elektroplaner in vielen bundesweiten Fachgremien wie etwa dem Forum für Zukunftsenergien e.V.

Herr Schneider wurde in einer feierlichen Zeremonie in seinem Heimatort Stadtallendorf in den Deutschen Ingenieur-Senat aufgenommen.

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Verleihung des ZDI-Preises für besondere Ingenieurleistungen

Am 25.09.2018 verlieh der ZENTRALVERBAND DEUTSCHER INGENIEURE e.V. in München unter Leitung des Präsidenten Hermann Sturm den ZDI-Preis für besondere Ingenieurleistungen an Altlandrat Hermann Steinmaßl aus Traunstein und an den Ingenieur-Statiker Wolfgang Schwind aus Mittenwald.

Beide Preisträger sind langjährige Mitglieder unserer Verbandsgruppe. Die Veranstaltung fand im feierlichen Rahmen in den Räumen des Seehauses im Englischen Garten statt. Geladen waren ca. 50 Gäste aus Politik, Wissenschaft sowie Fachingenieure und Kollegen.

Die Laudationes hielt die stellvertretende Ministerpräsidentin Bayerns, Bauministerin Ilse Aigner. Bei der Verleihung an Dipl.-Ing. (FH) Hermann Steinmaßl hob sie besonders das langjährige Engagement des Preisträgers in seiner jeweiligen Funktion als Bürgermeister, Landtagsabgeordneter und Landrat hervor, seinen Blick über das unmittelbar Fachtechnische hinaus sowie seine Leidenschaft im Beruf. Vor allem das Thema Energie bewegt Hermann Steinmaßl seit langem. Er hat während seiner zwölfjährigen Amtszeit als Landrat den Landkreis Traunstein weitestgehend energieautark aufgebaut und Grundlagen wie „Sieben Energieleitsätze“ entwickelt, die bis heute gelten. Er ist nach wie vor starker Mentor der kleinen Wasserkraft als Dritter Vorsitzender der Vereinigung Wasserkraft in Bayern. Die Ministerin beschrieb den Preisträger selbst mit sieben Attributen: Effizienz, erneuerbar, einheimisch, Erkenntnis, Ehrlichkeit, Einigkeit, Einsparung.

Hermann Steinmaßl wurde zudem die Würde eines Ingenieur-Senators (Senator e.h.) verliehen und er wurde in den Deutschen Ingenieur-Senat des ZENTRALVERBANDES DEUTSCHER INGENIEURE berufen.

 

Ilse Aigner, Hermann Steinmaßl, Hermann Sturm

 

Der weitere Preis wurde an den Ingenieur-Statiker Wolfgang Schwind aus Mittenwald verliehen, der die für Deutschland geltenden Schneelastnormen mit ausgeprägtem Ingenieurverstand neu berechnet hat. Das ermöglicht in den betroffenen Gebieten  erhebliche Kosteneinsparungen beim Bauen. Die Bauministerin würdigte das jahrelange freiwillige und ehrenamtliche Engagement des Preisträgers, der von Kind an eine Affinität zur Materie Schnee hat und schon des öfteren als „Mister Schnee“ betitelt wurde. Die fehlerhafte EU-Norm brachte Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Schwind nach zähem Ringen mit vielen Ebenen und Institutionen – auch dank starker Mitstreiter -schließlich zum Kippen.

Wolfgang Schwind wurde ebenfalls als Ingenieur-Senator berufen und in den Deutschen Ingenieur-Senat des ZDI aufgenommen.

Unter den Gästen befand sich auch der Landrat von Garmisch-Partenkirchen, Anton Speer, sowie der Bürgermeister von Fridolfing, Johann Schild, und der Präsident des VERBANDES DEUTSCHER ARCHITEKTEN, Gerhard Zach, sowie der Vizepräsident des ZDI, Hans-Georg von Malm, und Generalsekretär Michael Straub.

Anton Speer, Johann Schild, Ilse Aigner und Preisträger mit Ehefrauen, Hermann Sturm

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Hinweise und Orientierungshilfen zur DSGVO

Die neue Datenschutzgrundverordnung gilt seit 25.05.2018. Das Netz ist voll von Informationen darüber.
Aus Gründen der Haftung und weil jedes Büro bzw. Unternehmen selbst überlegen muss, welche Daten verarbeitet werden, wer damit umgehen darf und wie, wer über die Datenverarbeitung zu informieren ist, sind die Informationen allerdings meist eher allgemein gehalten.
Musterbeispiele werden meist in kostenpflichtigen Seminaren gegeben oder als Paketleistung verkauft.

Da in der Bundesgeschäftsstelle nach praxisorientierten Beispieltexten gefragt wurde, möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die Bundesarchitektenkammer Informationen ins Netz gestellt hat, die für die bürobezogene Überarbeitung eine große Hilfestellung sein können.

Die Hinweise mit Orientierungshilfen finden Sie unter

https://www.bak.de/architekten/datenschutz-1/

Bitte beachten Sie, dass es sich um Mustertexte handelt, die je nach Büro zu prüfen und ggf. anzupassen sind. Der Verband kann keine Haftung für die Richtigkeit übernehmen.

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UNVERBINDLICHE GEHALTSTARIFEMPFEHLUNG 2019

Jedes Jahr veröffentlicht unser Partnerverband, der ARBEITGEBERVERBAND DEUTSCHER ARCHITEKTEN UND INGENIEURE e.V. – ADAI eine aktualisierte unverbindliche Gehaltstarifempfehlung für technische und kaufmännische Angestellte und Auszubildende. Es handelt sich dabei lediglich um eine Empfehlung.

Zwar besteht derzeit in der Bundesrepublik Deutschland ein Tarifvertrag für die Branche der Architekten und Ingenieure. Allerdings gehört nur ein geringer Anteil der Ingenieur- und Architekturbüros von unter 1 % dem Arbeitgeberverband an, der diesen Vertrag abgeschlossen hat. Für alle anderen Büros ist dieser Tarifvertrag nicht verbindlich. Tarifverträge sind nach unserer Meinung nicht die richtige Form für Freiberufler. Die Mitarbeiter sollen leistungsgerecht bezahlt werden. Hier genügt deshalb eine Richtlinie, um den einzelnen Büros einen Spielraum je nach Leistungsfähigkeit zu geben.

Die GTE 2019 finden Sie hier: Gte2019

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ZDI empfängt Delegation aus Japan auf der Zugspitze

Der Zentralverband Deutscher Ingenieure ZDI empfing am 23.04.2018 eine sechsköpfige Delegation des Japanischen Verbandes für Bauingenieure JSCE unter Leitung des Präsidenten Hisakazu Ohishi. Die Delegation bestand sowohl aus Regierungsmitarbeitern als auch aus Firmen- und Hochschulvertretern. Die Gäste aus Tokio bekamen eine exklusive Führung rund um die neue Seilbahn der Zugspitze durch den Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG Herrn Dipl.-Ing. Peter Huber.

Während der technisch anspruchsvollen und spannenden Ausführungen hatten die Gäste Gelegenheit, fachspezifische Fragen zum Projektablauf und zu den Besonderheiten der Baustelle zu stellen. Auch die am Projekt maßgeblich beteiligte Fa. Doppelmayr war vor Ort vertreten durch Herrn Andreas Beer. Als Fachvertreter aus dem Oberland begleitete der Statiker Wolfgang Schwind aus Mittenwald die Delegation und gab Auskunft zu Fragen der Schnee- und Erdbebensituation im Landkreis.

Bei der Fahrt in der neuen Gondel öffnete sich bei sonnigem Bergwetter der Blick bis nach München. Die Besichtigung der Bergbaustelle machte die High-Tech Leistung der Zugspitzbahn Ingenieure deutlich.

Am Gipfel hatten ZDI Präsident Hermann Sturm und JSCE Präsident Gelegenheit, die Bereiche einer künftigen Zusammenarbeit der Ingenieurverbände zu vertiefen.

Foto v.l.n.r.: 5.v.l.: Wolfgang Schwind, 7.v.l.: Peter Huber, 8.v.l.: Hisakazu Ohishi, 9.v.l.: Hermann Sturm

 

Am Nachmittag wurde die Delegation im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr empfangen. Herr Thomas Wellenhofer skizzierte den Aufbau der Bayerischen Staatsbauverwaltung, Dr. Thomas Linder beantwortete sachkundig Fachfragen zum Thema Straßen- und Brückenbau und hob Besonderheiten der deutschen Verwaltungsorganisation hervor.

Foto v.l.n.r.5.v.l.: Hisakazu Ohishi, 6.v.l.: Dr. Thomas Linder, 7.v.l.: Thomas Wellenhofer, 8.v.l.: Hermann Sturm

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Europäisches Institut für Conflict Management e.V. (EUCON)

EUCON ist eine der führenden deutschen Organisationen im Bereich des Konfliktmanagements in der Wirtschaft. Es bietet zwei Verfahren zur Streitbeilegung an.

Das EUCON Mediationsverfahren

wurde von EUCON mit namhaften Wissenschaftlern, Unternehmen und Anwaltskanzleien im Zusammenhang mit dem EUCON MEDIATION PROCESS entwickelt und ist dabei weit über die Anforderungen des Mediationsgesetzes hinausgegangen.

Die Schwerpunkte des EUCON-Mediationsverfahrens im Einzelnen sind:

  • Optimierte Effizienz und Planbarkeit des Mediationsverfahrens
  • Einigung der Parteien auf die EUCON-MedO genügt – damit ist kein weiterer Mediatorenvertrag erforderlich
  • Minimierte Transaktionskosten sowie klare Kostenstruktur
  • Regelverfahrensdauer von nur 90 Tagen
  • Keine Verfahrensverzögerung durch eine Partei möglich
  • Qualifizierte, über das Mediationsgesetz hinausgehende, Vertraulichkeitsregeln
  • Möglichkeit der Einbeziehung evaluativer Verfahren (z.B. Einholung von Sachverständigengutachten)

Das EUCON Güteverfahren

Als vom Präsidenten des OLG München anerkannte Gütestelle bietet EUCON auch die Durchführung von Güteverfahren nach der EUCON-Schlichtungsordnung an.

Bei dem EUCON-Güteverfahren handelt es sich um ein schnelles und kostengünstiges Verfahren zur außergerichtlichen Streitbeilegung. Dieses Verfahren kann auf Antrag einer der Konfliktparteien eingeleitet werden, ohne dass die Einschaltung eines Gerichts erforderlich ist. Mit dem EUCON-Güteverfahren wird eine sichere Verjährungshemmung einseitig herbeigeführt.

Das Ergebnis einer Einigung im Güteverfahren kann zu einem Vollstreckungstitel im Sinne von § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO führen. Auf Wunsch der Konfliktparteien kann das Güteverfahren in eine Mediation nach der EUCON-Mediationsordnung unter Anrechnung der Gebühren des Güteverfahrens überführt werden, welches sich bei komplexeren Konflikten empfiehlt. Die Kosten des Güteverfahrens sind in der Regel gem. § 91 ZPO von der unterliegenden Partei in einem nachfolgenden Zivilprozess zu tragen.

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 28. Oktober 2015 – IV ZR 526/14 entschieden, dass die Anrufung einer Gütestelle zum Zwecke der Verjährungshemmung rechtsmissbräuchlich ist, wenn schon vor der Einreichung des Güteantrags feststeht, dass der Antragsgegner nicht bereit ist, an einem Güteverfahren mitzuwirken und sich auf eine außergerichtliche Einigung einzulassen, und er dies dem Antragsteller schon im Vorfeld in eindeutiger Weise mitgeteilt hat. In diesem Fall ist es dem Gläubiger gemäß § 242 BGB verwehrt, sich auf eine Hemmung der Verjährung durch Bekanntgabe des Güteantrags zu berufen.

Mehr Informationen finden Sie Im Internet unter www.eucon-institut.de .

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